Kfz Versicherung berechnen

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Das Thema KFZ-Versicherung ist ein weites Feld, das schnell unübersichtlich und schwer durchschaubar werden kann. Inmitten des Tarifdschungels gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren, um nicht die Übersicht zu verlieren und womöglich wichtige Punkte zu übersehen. Wer weiß worauf er beim Abschluss oder beim Wechsel einer KFZ-Versicherung achten muss, kann eine Versicherung mit für sich idealen Konditionen finden und sein Fahrzeug überdies besonders günstig versichern. Die folgenden Tipps dienen als Orientierungshilfe bei der Suche nach der optimalen KFZ-Versicherung und helfen, bares Geld zu sparen. Sie sollten also die Kfz Versicherung berechnen lassen.

So kann bei der KFZ-Versicherung gespart werden

Grundsätzlich sollte man immer darauf achten, dass die KFZ-Versicherung an die aktuellen Lebensbedingungen angepasst ist. Daher sollte man diese in regelmäßigen Abständen überprüfen und versuchen, die Angaben an die momentane Situation anzupassen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, sollte sich die jährliche Kilometerleistung in der letzten Zeit deutlich verringert haben. Gibt es einen Zweitwagen, sollte man darauf achten, diesen über eine günstige Zweitwagenversicherung zu versichern. Sind mehrere Fahrzeuge vorhanden, ist eine Familienversicherung oft die preiswertere Lösung. Auch was die KFZ-Kaskoversicherung betrifft, hat man einige Möglichkeiten, Kosten zu sparen. Wer den Selbstbehalt der Kaskoversicherung erhöht, muss im Gegenzug niedrigere Prämien bezahlen. In vielen Fällen kann ein Abwägen zwischen realistischer Unfallwahrscheinlichkeit sowie tatsächlichen Reparaturkosten sinnvoll sein. Benötigt man die Abdeckung bestimmter Schäden nicht, kommt auch ein Wechsel von Voll- auf Teilkaskoversicherung infrage. So können bis zu 50 Prozent des Versicherungsbeitrages gespart werden.

Spartipps für Fahranfänger

Gerade für Fahranfänger kann eine KFZ-Versicherung schnell teuer werden. Hier zahlt sich Vergleichen doppelt aus, denn in zahlreichen Versicherungsverträgen finden sich eigene Klauseln für Führerscheinneulinge. Fahranfänger werden beim Abschluss einer KFZ-Haftpflichtversicherung automatisch in die Schadenfreiheitsklasse SF0 eingestuft, weshalb sie 230 Prozent des Grundtarifs der Haftpflichtversicherung und 125 Prozent des Grundtarifes der Vollkaskoversicherung bezahlen müssen.

Der Klassiker unter den Spartipps ist hier sicherlich die Anmeldung des ersten eigenen Autos als Zweitwagen eines Elternteils. Hier ist es in einigen Fällen sogar möglich, die Schadenfreiheitsklasse des Erstwagens zu übernehmen. Andererseits bieten einige Versicherungsanbieter günstige Zweitwagenversicherungen nur für Lenker über 24 an. Hier zahlen sich ein genauer Blick in die Angebote und der Vergleich verschiedener Anbieter aus. Eine weitere Möglichkeit ist der Abschluss einer kostengünstigen Familienversicherung. Diese beinhaltet meist keine Klauseln bezüglich Fahranfängern und lohnt sich besonders, wenn ohnehin mehrere Fahrzeuge in der Familie vorhanden sind.
Ein weiterer Tipp, um als Fahranfänger kräftig sparen zu können: Je länger man den Führerschein schon hat, desto billiger wird die Versicherung. Zum einen kann man sich für jedes Jahr, in dem man den Führerschein bereits besessen hat, die Schadenfreiheitsjahre von Verwandten übertragen lassen, zum anderen bieten Versicherungen drei Jahre nach Erwerb des Führerscheins automatisch eine günstigere Schadenfreiheitsklasse an.
Zahlreiche Versicherungen honorieren auch die Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings. Weisen Fahranfänger die Absolvierung eines solchen Lehrgangs nach, erhalten sie oft Rabatte.

Auf das richtige Fahrzeug kommt es an

Einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Höhe der Haftpflicht-Versicherungsprämie hat selbstverständlich auch das gewählte Fahrzeug. Neben der reinen Motorleistung ist auch die Einstufung in die jeweilige Typklasse ein wichtiger Faktor bei der Berechnung der Versicherungsprämie. Im Typklassenverzeichnis findet man unter anderem Angaben zu Hersteller, Fahrzeugtyp, Motorleistung, Hubraum sowie die Typklassen für Haftpflicht-, Voll- und Teilkaskoversicherung aller auf dem Markt erhältlichen Fahrzeuge. Sogenannte Rentner-Autos, die in der Unfallstatistik auf den hinteren Plätzen rangieren, erhalten eine bessere Typklasseneinstufung, was eine niedrigere Versicherungsprämie nach sich zieht.
Wer zudem ein älteres und preiswertes Fahrzeug als erstes Auto wählt, kann guten Gewissens auf eine Teil- oder sogar Vollkaskoversicherung verzichten. Zum einen lohnt sich bei einem Fahrzeug mit geringem Anschaffungspreis eine Kaskoversicherung kaum, zum anderen können Schäden oft relativ günstig wieder behoben werden. Darüber hinaus sind ältere Fahrzeuge von geringem finanziellem Wert selten im Visier von Langfingern, womit auch Diebstahl kaum ein Thema ist.